VORSTELLUNG

Allgemeine Vorstellung

Die Gemeinde Bilbor liegt im Norden des Kreises Harghita, an der Grenze zwischen der Bukowina und Siebenbürgen, im Bistricioarei Tal in 1000 m Höhe. Die am Fuß des Calimani Gebirges, in einem Nadelwald gelegene Ortschaft ist für die vorhandenen Mineralwasserquellen bekannt, die sich im Westen der Landsenke befinden. Es handelt sich um 17 Mineralwasserquellen, die meisten davon kohlensäure- und bikarbonathaltig, mit hohem Kalzium-, Magnesium- und Fluorgehalt.

Mit einer Gesamtfläche von 22731 ha, verwaltet die Gemeinde zwei Dörfer: Bilbor, Gemeindevorort und Rachitis. Die 24 km von Toplita und Borsec entfernte Gemeinde Bilbor grenzt im Norden an den Kreis Suceava, im Westen an Toplita und im Süden an den Bade- und Luftkurort Borsec und an die Gemeinde Corbu.

Geschichte

Die Ortschaft wurde erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 1776 erwähnt. Bis ins Jahr 1860 war die Ortschaft die nördlichste der szeklerischen Gegend und gehörte zur Gemeinde Ditrau. Der Name Bilbor ist slawisch-römischen Ursprungs und bedeutet “Ort der weißen Tanne”.

Zufahrtswege

Die wichtigsten Zufahrtswege in die Gemeinde sind die Überlandstraße 15 und die Kreisstraßen 174 A und 174 B. Der Eisenbahnverkehr erfolgt über den Bahnhof aus Toplita, der 24 km von der Ortschaft entfernt ist.

Städtische Infrastruktur

Die Gemeinde ist vollständig elektrifiziert und verfügt über ein ausgedehntes Netz von Luftleitungen mit hoher, mittlerer und niedriger Spannung. Die Straßenbeleuchtung wurde im Jahr 2007 auf einer Länge von 36 km modernisiert. Die Trinkwasserversorgung erfolgt aus klassischen Brunnen. Die Bewohner verfügen über festes und mobiles Fernsprechwesen, sowie auch über Kabelfernsehen.

In der Ortschaft gibt es 5 Schulen, ein Kulturheim, eine Spezialschule, ein Waisenhaus und einen Notrettungsdienst.