VORSTELLUNG

 

Die Gemeinde Cuzdrioara liegt im Nordosten des Kreises Cluj, in einer bergigen Gegend die Teil der Somes Plattform ist. Die am Fuße des Presura Berges, am Oberlauf des Somesul Mare, in der Nähe des Zusammenflusses mit dem Somesul Mic, gelegene Ortschaft erstreckt sich auf einer Terrasse die aus Kalkstein und Vulkantuff besteht. Die 60 km vom Munizipium Cluj Napoca (Kreisvorort) entfernte Gemeinde Cuzdrioara, grenzt im Osten an den Kreis Bistrita-Nasaud, im Süden an die Gemeinde Mica, im Westen ans Munizipium Dej und im Norden an die Gemeinde Caseiu. Die Ortschaft mit einer Gesamtfläche von 2396 ha umfasst drei Dörfer: Cuzdrioara – Gemeindevorort, Manasturel und Valea Garboului, die 3 km, beziehungsweise 6 km vom Gemeindevorort entfernt sind.

Zufahrtswege

Cuzdrioara wird auf einer Länge von 6 km von der Überlandstraße 17 durchquert, welche die Verbindung zwischen dem Zentrum, dem Norden und Nordosten des Landes gewährleistet und für den Verkehr der Schwerlaster geöffnet ist. Die Ortschaft hat ausserdem 5,5 km asphaltierte und 22,5 km nichtasphaltierte Dorfstraßen.

Städtische und institutionelle Ausstattung

Die ganze Gemeinde verfügt über Versorgung mit elektrischer Energie, besitzt seit 2001 ein 28 km langes Trinkwassernetz und seit 1998 ein Gasnetz mit der gleichen Länge. Das Gesundheitswesen ist in Cuzdrioara durch eine Poliklinik und ein ärztliches Kabinett vertreten, während das Unterrichtswesen durch zwei Kindergärten, zwei Volksschulen und Gymnasien und einer Kunst- und Berufsschule vertreten ist. Die Kulturinstitutionen umfassen eine öffentliche Bibliothek und zwei Kulturheime.

Geschichtliche Daten

Die ersten urkundlichen Erwähnungen der Ortschaft Cuzdrioara stammen aus der Zeitspanne 1205-1235, als König Andreas der II. die Hälfte des so genannten Kozar Gebiets, dass zur Solnoc Burg gehörte, dem Stadtvorsteher Dionisie Banffy schenkte. Bis ins XVII. Jahrhundert verblieb das Dorf im Besitz dieser Adelsfamilie. Im Jahre 1638 hoben sich die Bewohner aus Cuzdrioara beim Bau der Brücke über den Fluss Somes bei Dej hervor, so dass der Fürst Rakoczi sie von der Bezahlung des Zolls für diese Brücke befreite.