KULTURELL

 

Lokale Ereignisse:


  • - Juni – Schutzheilige der Kirche;

Die Gemeinde verfügt über ein außergewöhnliches touristisches Potential. Im Dorf Bodrogu Nou befindet sich das Mönchkloster Hodos-Bodrog, dass im XII. Jahrhundert errichtet wurde und über eine bedeutende Sammlung von Heiligenbilder aus dem XV-XVIII. Jahrhundert, alten Büchern, Manuskripten, Silbergegenständen, römischen Gegenständen (aus den archäologischen Ausgrabungen die zwischen den Jahren 1976-1977 im Kloster stattgefunden haben), verfügt.


Das Kloster Hodos – Bodrog liegt im Kreis Arad (an der Westgrenze Rumäniens), westlich vom Munizipium Arad, am Unterlauf des Mures, in einer Entfernung von 12 km, am Verkehrsweg der von Arad nach Felnac - Secusigiu - Periam führt (Richtung Timisoara und vor der Petrom Tankstelle wird rechts abgebogen).

Das Kloster grenzt im Osten ans Dorf Bodrogu Nou (1,5 km), im Süden ans Dorf Calugareni und im Westen ans Dorf Bodrogu Vechi.

Bis ins Jahr 1839 lag das Kloster am rechten Ufer des Mures und gehörte zum Dorf Bodrogu Vechi und zur Gemeinde Pecica.

Da das Kloster vom Mures bedroht wurde, dessen Ufer sich bis an die Mauern des Klosters näherte, wurde im Jahr 1839 durch Eingreifen des Abts Grigore Chirilovici und mit Hilfe der territorialen Behörden aus Arad, der Mures nordwestlich des Klosters umgeleitet. 
 

Das Mönchkloster Hodos-Bodrog wurde im Jahr 1177, als eine Fortsetzung des Klosters Cenad urkundlich erwähnt. Die Kirche mit dem Schutzheiligen "Eintritt der Mutter Gottes in die Kirche" und der Glockenturm stammen aus dem XIV. Jahrhundert (anstelle der Holzkirche).

Die im Osten gelegenen Gebäude wurden in der zweiten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts gebaut, während die im Westen gelegene Kapelle und die Mönchszellen zwischen den Jahren 1904-1907 gebaut wurden. Das Kloster wurde im Jahr 1949 aufgelöst, im Jahr 1975 neugegründet und zwischen den Jahren 1979-1985 instandgesetzt.
 
Nach 1990 wurde eine Kirche, Mönchszellen, ein Refektorium, eine Klosterherberge, ein Museum mit einer reichen Sammlung von Heiligenbildern, alten Büchern und Kultgegenständen, gebaut.